6. Module

Dazu den Menüpunkt „Module“ aufrufen. Die Module „Views“ und „ctools“ greifen recht tief in die Struktur von drupal ein. Daher verursachen sie gelegentlich Konflikte. Am besten diese Module zuerst installieren und zur Kontrolle einmal die Startseite aufrufen. Wenn es keine Probleme gibt, können dann die anderen installierten Module aktiviert werden (evtl. auch in mehreren Schritten).

Nach Installation des Moduls simple_access müssen die Benutzerrechte neu aufgebaut werden. Wenn es Konflikte gibt, erscheint eine Fehlermeldung, in der u.a. steht, welches Modul betroffen ist. Meistens kann man über den zurück-Button des Browsers wieder die Modulübersicht erreichen und dort das betroffene Modul noch einmal deaktivieren oder auch konfigurieren.

Notfalls hilft es auch, wenn man das betroffene Modul über ftp auf dem Server löscht und die Installation der Module anschließend fortsetzt. So kann man später auch weitere Module ergänzen: Erst von der Drupal-Seite laden, dann entpacken und per ftp in den Ordner /sites/all/modules laden. Als letzten Schritt dann aktivieren. Spätestens dann bekommt man auch angezeigt, wenn das Modul zum Betrieb weitere Hilfsmodule braucht, die man noch nicht hat (das steht auch im erklärenden Text auf der drupal-Seite, aber wer liest schon lange englische Erklärungen ;-) ).

Konfiguration

Nach der Aktivierung aller benötigten Module sollte zunächst die Konfigurationsseite aufgerufen werden. Dort werden einige grundlegende Einstellungen benötigt:

Kontoeinstellungen: Ein Häkchen setzen, damit nur Administratoren Zugänge einrichten können. In der Voreinstellung kann jede/r ein Kontor einrichten und dann Inhalte auf die Seie stellen.

URL-Aliase: Den Reiter "Muster" aufrufen und ein pathauto-Muster einstellen. Meist reicht "/[node:title]" für alle Inhalte. Damit wird der Titel in enier vereinfachten maschinenlesbaren Form als Seitenname übernommen. In einzelfällen kann dies von Hand korrigiert werden, etwa wenn man kurze Links haben möchte. Das Muster muss einen Namen erhalten, z.B. Standard und einen maschinenlesbaren namen z.B. standard.

Cron: Ich lasse Cron alle Stunde laufen. Das ist vor allem für Newsletter und Datenimport wichtig, weil diese mit dem jeweils nächsten Cron-Lauf abgearbeitet werden.

Honeypot Configuration: Das Häkchen bei "Alle Formulare mit Honeypot schützen" setzen. So sind alle eingaben vor Bot-Aktionen geschützt. (Bots füllen große Datenmengen auf einne Schlag aus, Hoeypot geht davon aus, dass Menschen dafür etwas Zeit brauchen und blockt zu schnelle Eingaben mit immer längeren Wartezeiten ab).

Simple Access: die Häkchen bei "view", "edit" und "delete" sollten gesetzt sein, damit Simple Access alle Funktionen steuern kann.

Texteditorformate: Ich deaktivere alle Formate außer "Full HTML" und "Klartext", weil ich nur vertrauenswürdigen Mitarbeitenden Zugünge ermögliche. Diese sollen dann normaerweise auch alle HTML-Formate zur Gestaltung nutzen können. Vollständiges HTML muss dann noch konfiguriert werden. Dazu aus den verfügbaren Buttons die gewünschten in die Aktive Werkzeugleiste ziehen, z.B. so:

Unten noch die Häkchen bei gewünschten Filtern setzen: "Zeilenumbrüche in HTML umwandeln", "URLs in Links umwandeln", "Bildbeschriftung", "Medien einbinden". Andere nach Wunsch. Durch den Haken "HTML begrenzen" werden einige der Aktivierten Buttons gleich wieder deaktiviert.

IMCE File Manager: Hier muss festgelegt werden, welche Rechte Administratoren und Angemeldete Benutzer beim Zugriff auf Dateien haben. Die Unterscheidung in Admin- und Mitgliedsprofil macht Sinn! Ich definiere das Adminprofil so, dass die Dateien in einem Unterordner "Dateien" abgelegt werden (Pfad: ..sites/default/files/Dateien).  So finde ich sie auch über den ftp-Zugang leicht wieder und kann dort ggfs. sehr große oder sehr viele Dateien schneller ablegen:

 

Alle anderen Einstellungen passen für mich in der Voreinstellung